RWTH Aachen
Der Erfolg internationaler Projekte hängt auch von der interkulturellen Kompetenz der Beteiligten ab. Wenn Wissenschaftler und Unternehmer über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten, gilt es, die Besonderheiten der eigenen und der anderen Kulturen zu respektieren und kulturelle Zusammenhänge zu erkennen. Diesem komplexen Themenfeld widmet sich das erste interkulturelle Kompetenzforum der RWTH Aachen, das am Mittwoch, den 14. Oktober 2009, im SuperC, Templergraben 57, stattfinden wird. Die neue Veranstaltungsreihe lädt führende Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Beratung dazu ein, über Fragen, Problemstellungen und nachhaltige Lösungsansätze rund um das Thema interkulturelle Kompetenz in Wirtschaft, Technik und Wissenschaft zu diskutieren.
Mit den Aachener interkulturellen Kompetenzforen, die jährlich zu einem jeweils anderen internationalen Schwerpunkt stattfinden werden, soll ein bislang beispielloses Kommunikationsdreieck Wissenschaft - Wirtschaft - Beratung in Aachen geschaffen werden. Als kompetenter Partner und Vermittler bietet die RWTH Vertretern aus Industrie und Wirtschaft auf diese Weise die Möglichkeit, Fragen interkultureller Kompetenz zu diskutieren und mit fachkundigen Lösungsanbietern aus Wissenschaft und Beratung zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus wollen die Organisatoren unter der Federführung von Univ.-Prof. Dr. Angelica Rieger vom Lehr- und Forschungsgebiet Interkulturelle Studien – Romanistik Hochschulmitglieder und RWTH-Studierende für die Entwicklung interkultureller Kompetenzen sensibilisieren und nachhaltige Strukturen für eine internationale Austauschplattform zwischen Hochschule, Industrie, Technik, Wirtschaft und Beratung zu Fragen des interkulturellen Wissenstransfers schaffen.
Die Auftaktveranstaltung wird unter dem Titel „Unbekannter Nachbar Frankreich?“ interkulturelle Kompetenz im deutsch-französischen Kontext erschließen. Rektor Univ.-Prof. Ernst Schmachtenberg eröffnet die Veranstaltungsreihe. Anschließend werden unter anderem die Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage präsentiert, die verdeutlicht, welche Reibungsverluste infolge mangelnder interkultureller Kompetenz in deutsch-französischen Geschäftsbeziehungen entstehen. Die Vortragenden kommen zu gleichen Teilen aus Wissenschaft, Industrie und Beratung. Es referieren unter anderem Dr. Beate Collet von der Pariser Universität Sorbonne, Univ.-Prof Heather Hofmeister, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs an der RWTH Aachen, Paul Neeteson, Generaldelegierter des Industriekonzerns Saint Gobain und Präsident des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Aachen sowie Pierre de Bartha von der Unternehmensberatung JPB Consulting aus Paris.
Weitere Informationen zu den Vortragenden, zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter www.ikfa.culturecom.eu sowie direkt bei angelica.rieger@rwth-aachen.de und anna.schumacher@rwth-aachen.de. Um eine Anmeldung zu der kostenpflichtigen Veranstaltung unter www.ikfa.culturecom.eu wird gebeten.
Bereich: Universitäten & Hochschulen
RWTH Aachen
Templergraben 55
52056 Aachen
Tel: 0241 / 801
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