Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V.
Berlin (ots) - Im Jahr 2011 produzierten die Bioethanolanlagen in Deutschland
576.828 Tonnen Bioethanol aus den nachwachsenden Rohstoffen
Futtergetreide und Zucker. Dies sind 26.708 Tonnen oder 4,4 Prozent
weniger als im Vorjahr 2010. Dabei war der Anteil von Zucker als
Rohstoff für Bioethanol rückläufig und ist von 33 Prozent auf 28
Prozent gesunken.
Bioethanolproduktion aus Zuckerrüben vorübergehend gesenkt
Wie schon im ersten Halbjahr 2011 wirkten sich weiterhin die
relativ hohen Weltmarktnotierungen für Zucker aus. Diese haben dazu
geführt, dass Zucker, der eigentlich für technische Zwecke wie
Pharmazie, Chemie und für die Erzeugung von Bioethanol bestimmt war,
im Nahrungsmittelsektor abgesetzt wurde. Dietrich Klein,
Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen
Bioethanolwirtschaft (BDBe), erklärt dazu: "Das ist ein klarer Beleg
dafür, dass die Versorgung des heimischen Nahrungsmittelmarktes
Vorrang vor anderen Verwendungen hat. Bioethanol treibt nicht den
Zuckerpreis. Nach der guten Zuckerrübenernte ab September 2011 ist
davon auszugehen, dass der Anteil von Zucker als Rohstoff für
Bioethanol schnell wieder steigen wird."
Pressekontakt:
Carola Wunderlich
Tel: 030 3 01 29 53-13
presse@bdbe.de
Bereich: Verbände & Vereine
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Berlin
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